Haha, juhu, ich hab ihn gefunden!!!!!! Heute, jetzt grad, in meiner Schublade ist er mir ins Netz gegangen, bzw. er war schon drin! Ich habe vor Ewigkeiten mal einen Eintrag gepostet, in dem es um Kartoffelnetze ging und meinen Problemen, aufgrund der vorher nicht abgenommenen Fingerberingung, meine Finger auch zeitnah wieder aus dem Netz zu bekommen. Nein, und es hat sich auch seitdem nichts daran geändert. Versuch macht nicht kluch und ich hänge immer noch minutenlang mit den Ringen kämpfend wie Arielle die Meerjungfrau im Kartoffelnetz. Aber darum geht es nicht, es geht darum, wen ich heute dort getroffen habe, im Kartoffelnetz, in meiner Schublade.
Aber zur Erinnerung nochmal den alten Eintrag, hier, voilà:
aus aktuellem Anlass weil ich grad am Kochen bin und deswegen auch nur ein kurzer Eintrag.
Ihr
kennt die doch auch, diese fiesen, feinmaschigen Kartoffelnetze. Und
gerade mit so einem habe ich eben wieder gekämpft, bzw. meine Ringe. Ich
lerns ja nie, ne, Ringe ab und dann rin in die Kartoffeln, nein nein,
zu zeitaufwendig. Jaja, denkste, das Zeitaufwendige ist dann, seine
Finger irgendwie wieder aus dem Kartoffelnetz zu befreien. JEDESMAL
WIEDER!
Und wo ich mir die Kartoffeln gerade angesehen habe, die
kriegen bei mir ja so schnell diese Tentakeln, oder wie sagt man dazu?
Kartoffelarme, Triebe (hoh, rot werd)?
Das läßt mich an das
Märchen vom Kartoffelkönig denken, das mir meine Eltern als Kleini
erzählt haben. Bin dann damals natürlich sofort runter in den Keller und
hab auf der Suche nach dem ominösen Kartoffelmonarchen das ganze
Kartoffelgitter ausgeräumt und wer war drin? Niemand, kein
Kartoffelkönig, kein Kartoffelkäfer, nichts, ausser ich, plärrend, weil
ich einen Anschiß bekommen habe, weil ich die ganzen Kartoffeln
rausgeräumt hab. Na toll.
So, weitermachen und nie den
Glauben verlieren, vielleicht reitet er ja mal vorbei, auf einem
weißen Roß, der Kartoffelkönig. Zu spät, lieber Erdapfelmonarch, Mr.
Blood ist mir in der Zwischenzeit nämlich schon ins Netz gegangen und
das mit den Trieben, das ist eine wahrhaft königliche Sache.
Einen holden Abend noch,
die royale Royale mit den Netzhandschuhen
Hehe, und HEUTE, HEUTE habe ich ihn gefunden, den Kartoffelkönig!!! Ihr glaubts nicht? Püh, häng ich halt ein Foto dran. Ja, jetzt ist er hier, vor mir, wir beide am Esstisch, der Potato-Monarch und ich, Aug in Aug und Krone um Krone. Natürlich habe ich ihn gefragt, wo er die ganzen Jahre war und ob er nie bei uns daheim im Kartoffelgitter zu Besuch war. War er nicht, er war nämlich beim Rewe. Zumindest die letzten zwei Wochen. Und jetzt sitzen wir hier, bei einer Tasse Kaffee bzw. heißem Öl mit Zwiebeln und unterhalten uns so über dies und das, über sein Königreich und mein Kurvenreich. Nein, gegessen habe ich ihn nicht, hab ich auch nicht vor. Das wäre ja Majestätsbeleidigung und so. Ich lege ihn schön ins Netz zurück und werde ihn ab und zu mal besuchen, und über die Sache mit den Netzen müssen wir eh auch nochmal sprechen. Aber das hat Zeit, so ca. durchschnittlich drei Minuten, bis ich halt meine Finger wieder befreit habe. JEDESMAL WIEDER!
Schönes Wochenende,
Euer Fräulein Hochwohlgeboren, das die jedesmal-wieder- Netzhandschuhe zum letzten Küchenschrei erkoren hat und ausserdem jetzt einen Kartoffelkönig hat. Ha!
Samstag, 13. Oktober 2012
Donnerstag, 27. September 2012
Also das mit den Hipstern,
gell, das muss ich mir nochmal gescheit überlegen, ob ich damit was anfangen kann, liebe Leser.
Gerade war ich beim Jagen und Sammeln im nächsten Supermarkt und da Schulauszeit war, waren auch viele junge Leute darin, und einige davon sehr hipsterig.
Wer jetzt nicht weiss, was ein Hipster ist, dazu sagt Wiki folgendes:
Das Wort Hipster bezeichnet:
Und das, meine Lieben, finde ich nicht hip, sondern außerordentlich greislich. Weil ich immer an einen ehemaligen Lehrer denken muss, der in seinem Vollbart den gebrauchten Inhalt seiner Schnupftabakdose unfreiwillig gehortet hat, weil ihm alles immer aus den Nasenlöchern geflogen ist, und sich in seinem -jetzt wohl Hipster-bart verfangen hat. Desweiteren assoziiere ich mit diesen Gesichtsfransen Frühstückseistücke, Rotz und sonstiges, was halt so hängen bleibt wie Feinstaub, Laub, Handtaschenhunde etc.
Warum müssen manche Leute eigentlich immer jedem Trend hinterherrennen? So eine Vollflächengesichtsbehaarung steht echt nicht jedem, Holzfällerhemd, Jeans und Nerdbrillen hin- oder her, aber gerade kleine Männer sollten tunlichst darauf achten, nicht mit diesem körpereigenem Trendaccessoire herumzulaufen, ausser sie arbeiten mit ihren sechs Kumpels in einem Bergwerk und haben temporär eine schwarzhaarige verstoßene Adlige zu Gast.
Aber einem Hipster ist es ja wurscht, ob ihm was steht, Hauptsache hip und auf dem Haupt spielt es sich ja auch meist ab. Bei den weiblichen Gegenstücken ist es nach wie vor diese seltsame Bommelfrisur in Kombination mit einer Riesennerdbrille. Jaja, wie originell, gähn. Spätestens wenn man drei anderen Leuten begegnet, die genauso aussehen, sollte man sich doch echt überlegen, ob man wirklich hip ist oder nur ein weiterer Trittbrettfahrer, der meint, er wäre hip. Ich plädiere für mehr Einfallreichtum und Stil! Aber leider leider, liebe Hipster, Stil kann man nicht kaufen. Und jetzt geht Euch rasieren!
Und nein, ich kann mit diesem Trend nichts anfangen.
Euer Fräulein mit der haarsträubenden Aversion gegen haarige Trendfähnchen im Wind
Gerade war ich beim Jagen und Sammeln im nächsten Supermarkt und da Schulauszeit war, waren auch viele junge Leute darin, und einige davon sehr hipsterig.
Wer jetzt nicht weiss, was ein Hipster ist, dazu sagt Wiki folgendes:
Das Wort Hipster bezeichnet:
- den Angehörigen einer US-amerikanischen Subkultur der Mitte des 20. Jahrhunderts, siehe Hipster (20. Jahrhundert)
- subkulturartige Bewegung des frühen 21. Jahrhunderts, siehe Hipster (21. Jahrhundert)
- eine Form einer (Unter-)Hose, siehe Hüfthose
- ein Motorrad der Firma Kymco
Und das, meine Lieben, finde ich nicht hip, sondern außerordentlich greislich. Weil ich immer an einen ehemaligen Lehrer denken muss, der in seinem Vollbart den gebrauchten Inhalt seiner Schnupftabakdose unfreiwillig gehortet hat, weil ihm alles immer aus den Nasenlöchern geflogen ist, und sich in seinem -jetzt wohl Hipster-bart verfangen hat. Desweiteren assoziiere ich mit diesen Gesichtsfransen Frühstückseistücke, Rotz und sonstiges, was halt so hängen bleibt wie Feinstaub, Laub, Handtaschenhunde etc.
Warum müssen manche Leute eigentlich immer jedem Trend hinterherrennen? So eine Vollflächengesichtsbehaarung steht echt nicht jedem, Holzfällerhemd, Jeans und Nerdbrillen hin- oder her, aber gerade kleine Männer sollten tunlichst darauf achten, nicht mit diesem körpereigenem Trendaccessoire herumzulaufen, ausser sie arbeiten mit ihren sechs Kumpels in einem Bergwerk und haben temporär eine schwarzhaarige verstoßene Adlige zu Gast.
Aber einem Hipster ist es ja wurscht, ob ihm was steht, Hauptsache hip und auf dem Haupt spielt es sich ja auch meist ab. Bei den weiblichen Gegenstücken ist es nach wie vor diese seltsame Bommelfrisur in Kombination mit einer Riesennerdbrille. Jaja, wie originell, gähn. Spätestens wenn man drei anderen Leuten begegnet, die genauso aussehen, sollte man sich doch echt überlegen, ob man wirklich hip ist oder nur ein weiterer Trittbrettfahrer, der meint, er wäre hip. Ich plädiere für mehr Einfallreichtum und Stil! Aber leider leider, liebe Hipster, Stil kann man nicht kaufen. Und jetzt geht Euch rasieren!
Und nein, ich kann mit diesem Trend nichts anfangen.
Euer Fräulein mit der haarsträubenden Aversion gegen haarige Trendfähnchen im Wind
Mittwoch, 26. September 2012
Mittwoch, 22. August 2012
Leseratten für meine lieben Leseratten
Hallo liebe Leser,
heute mal ein rein informativer Eintrag, ein anderer sitzt mir aber schon im Nacken, weil ich am Wochenende versehentlich zu tief ins falsche Glas geschaut habe ;). Also, in diesem Eintrag geht es um eine Aktion einer befreundeten Bloggerin, von der ihr hier in Zukunft auch ein bisschen mehr lesen werdet, wir führen nämlich gemeinsam was im Schilde, von dem Ihr aber auch was haben werdet. Mehr verrat ich aber noch nicht.
Am Besten Ihr klickt mal auf den Link, wählt Euren Favoriten (also ich würde Euch jetzt ja wirklich so gern beeinflussen und dazu nötigen, meinen Favoriten zu klicken, der denselben...und dieselbe...hat wie ich.)
Kuckt mal hier, einfach draufklicken:
http://edeldreist.blogspot.de/2012/08/welche-ist-die-schonste.html
Schön, gell. Und vor allem praktisch. Ich habe schon einige davon und finde die immer wieder klasse. Die Katze meiner Eltern dummerweise auch ;).
Also, zur Belohnung gibts natürlich dann später noch einen Eintrag für Euch. Wird wohl in einem Rat der Woche ausarten. :)
Euer Euch nicht beeinflussendes Frollein, die die Leseratten auch durchaus als Weihnachtsgeschenk emfehlen kann
Das hier ist ein Beispielleseratz, der aber bei der Abstimmung nicht mitspielen durfte, weil er gerade im Urlaub ist. ;)
heute mal ein rein informativer Eintrag, ein anderer sitzt mir aber schon im Nacken, weil ich am Wochenende versehentlich zu tief ins falsche Glas geschaut habe ;). Also, in diesem Eintrag geht es um eine Aktion einer befreundeten Bloggerin, von der ihr hier in Zukunft auch ein bisschen mehr lesen werdet, wir führen nämlich gemeinsam was im Schilde, von dem Ihr aber auch was haben werdet. Mehr verrat ich aber noch nicht.
Am Besten Ihr klickt mal auf den Link, wählt Euren Favoriten (also ich würde Euch jetzt ja wirklich so gern beeinflussen und dazu nötigen, meinen Favoriten zu klicken, der denselben...und dieselbe...hat wie ich.)
Kuckt mal hier, einfach draufklicken:
http://edeldreist.blogspot.de/2012/08/welche-ist-die-schonste.html
Schön, gell. Und vor allem praktisch. Ich habe schon einige davon und finde die immer wieder klasse. Die Katze meiner Eltern dummerweise auch ;).
Also, zur Belohnung gibts natürlich dann später noch einen Eintrag für Euch. Wird wohl in einem Rat der Woche ausarten. :)
Euer Euch nicht beeinflussendes Frollein, die die Leseratten auch durchaus als Weihnachtsgeschenk emfehlen kann
Das hier ist ein Beispielleseratz, der aber bei der Abstimmung nicht mitspielen durfte, weil er gerade im Urlaub ist. ;)
Montag, 30. Juli 2012
Das modische Freilaufgehege
Huhu, so here we go again:
Und jetzt komm ich zu dem Thema, über das ich eigentlich schon vor dem Schwedeneintrag schreiben wollte, das ich aber aufgrund von der Abstinenz der hiesigen Fußgängerzone schon ein bisschen aus den Augen verloren hatte.
Aber gestern hatten meine Augen wieder die Gelegenheit, sich daran zu erinnern. Ich bin doch der Meinung, dass es bei den Modedesignern, die die Trends von Morgen entwickeln, eine Abteilung boshafter Schurken gibt, die grundsätzlich Kleidungsstücke entwickeln, die nur 10% der Bevölkerung stehen, aber 80% der Bevölkerung tragen. Remember die Hüfthosen, aus denen unabhängig der Figur der Trägerinnen rechts und links immer die Röllchen herausgewabbelt sind? Oder die Preßwurstlackleggins? Naja, auch diesen Sommer haben sie sich wieder etwas einfallen lassen, die Modeschurken. Nämlich: die Shorts! Das Freilaufgehege der Oberschenkeldellen! Nein, Nein, das geht jetzt nicht gegen die Frauen mit den zerdellerten Schenkeln, denn wer ohne Dellen ist, der werfe die erste Orange.
Es geht vielmehr darum, dass dieses trendige Sommerbeinbekleidungselement auch eines der Kleidungsstücke ist, das nur 10% der Bevölkerung tragen können. Nämlich die mit den langen glatten Stelzenbeinen. Dann sitzt das fiese Stück nämlich echt perfekt.
Ansonsten hat der textile Sommertrend die gemeine Angewohnheit, auf der Rückseite an den Innenseiten der Oberschenkel ungeniert nach oben zu wandern und den freien Blick auf den Hagelschaden mancher Trägerin zu gewähren. Fies auch insofern, als das man das selbst von vorne gar nicht sieht, denn da bleibt die Shorts, warum auch immer, schön brav da, wo sie auch sein soll. Und da hilft entgegen der landläufigen Meinung auch keine Strumpfhose, die das Debakel abmildern soll. Man sieht es trotzdem!
Und zwar zuhauf. Das ist dann der Punkt, an dem ich die Mädels nicht verstehe. Ich habe selten welche gesehen, an denen die Shorts echt gut aussahen. Der Rest ist wie oben beschrieben. Und wenn ich selbst keine Streichhölzer als Beine mit einem Bindegewebe wie ein Hartgummiflummi habe, dann kann ich mir doch aufgrund der zur Schau getragenen Gruseligkeiten zusammenreimen, dass meine Beine in diesem Bekleidungsstück ebenfalls nicht gerade vorteilhaft aussehen könnten. Aber warum bitte tragen es trotzdem so viele obwohl es echt kacke aussieht? Ja klar, jeder wie er soll. Aber muss man sich, nur weil gerade etwas in ist, in etwas hineinschiessen, das so gar nicht gut aussieht? Und das gilt nicht nur für Mädels, die zuviel auf den Rippen haben, die Shorts schmeichelt in allen Gewichtsklassen meist nur denen, die sie verkaufen. Aber gut, macht doch, was Ihr wollt, das habt Ihr schon immer gemacht ;). Ich wollte ja nur helfen, ich mein ja nur, ich sach ja bloss.
Euer Frollein, das sämtliche Freundschaftsanfragen der Shorts unverblümt und kleinkariert abgelehnt hat
Und jetzt komm ich zu dem Thema, über das ich eigentlich schon vor dem Schwedeneintrag schreiben wollte, das ich aber aufgrund von der Abstinenz der hiesigen Fußgängerzone schon ein bisschen aus den Augen verloren hatte.
Aber gestern hatten meine Augen wieder die Gelegenheit, sich daran zu erinnern. Ich bin doch der Meinung, dass es bei den Modedesignern, die die Trends von Morgen entwickeln, eine Abteilung boshafter Schurken gibt, die grundsätzlich Kleidungsstücke entwickeln, die nur 10% der Bevölkerung stehen, aber 80% der Bevölkerung tragen. Remember die Hüfthosen, aus denen unabhängig der Figur der Trägerinnen rechts und links immer die Röllchen herausgewabbelt sind? Oder die Preßwurstlackleggins? Naja, auch diesen Sommer haben sie sich wieder etwas einfallen lassen, die Modeschurken. Nämlich: die Shorts! Das Freilaufgehege der Oberschenkeldellen! Nein, Nein, das geht jetzt nicht gegen die Frauen mit den zerdellerten Schenkeln, denn wer ohne Dellen ist, der werfe die erste Orange.
Es geht vielmehr darum, dass dieses trendige Sommerbeinbekleidungselement auch eines der Kleidungsstücke ist, das nur 10% der Bevölkerung tragen können. Nämlich die mit den langen glatten Stelzenbeinen. Dann sitzt das fiese Stück nämlich echt perfekt.
Ansonsten hat der textile Sommertrend die gemeine Angewohnheit, auf der Rückseite an den Innenseiten der Oberschenkel ungeniert nach oben zu wandern und den freien Blick auf den Hagelschaden mancher Trägerin zu gewähren. Fies auch insofern, als das man das selbst von vorne gar nicht sieht, denn da bleibt die Shorts, warum auch immer, schön brav da, wo sie auch sein soll. Und da hilft entgegen der landläufigen Meinung auch keine Strumpfhose, die das Debakel abmildern soll. Man sieht es trotzdem!
Und zwar zuhauf. Das ist dann der Punkt, an dem ich die Mädels nicht verstehe. Ich habe selten welche gesehen, an denen die Shorts echt gut aussahen. Der Rest ist wie oben beschrieben. Und wenn ich selbst keine Streichhölzer als Beine mit einem Bindegewebe wie ein Hartgummiflummi habe, dann kann ich mir doch aufgrund der zur Schau getragenen Gruseligkeiten zusammenreimen, dass meine Beine in diesem Bekleidungsstück ebenfalls nicht gerade vorteilhaft aussehen könnten. Aber warum bitte tragen es trotzdem so viele obwohl es echt kacke aussieht? Ja klar, jeder wie er soll. Aber muss man sich, nur weil gerade etwas in ist, in etwas hineinschiessen, das so gar nicht gut aussieht? Und das gilt nicht nur für Mädels, die zuviel auf den Rippen haben, die Shorts schmeichelt in allen Gewichtsklassen meist nur denen, die sie verkaufen. Aber gut, macht doch, was Ihr wollt, das habt Ihr schon immer gemacht ;). Ich wollte ja nur helfen, ich mein ja nur, ich sach ja bloss.
Euer Frollein, das sämtliche Freundschaftsanfragen der Shorts unverblümt und kleinkariert abgelehnt hat
Musikanten und Vordermänner
Liebe Lesers,
gestern habe ich mich nach der langen Langeweiletee-und Auskurierzeit wieder unter die Menschheit gewagt, um mit den hiesigen Swingkids das Bardentreffen nach etwas Tanzbarem abzugrasen. Kennt Ihr das Bardentreffen? Das ist ein jährlich stattfindendes Veranstaltungswochenende, an dem in der gesamten Innenstadt an mehreren offiziellen und an noch mehreren inoffiziellen Plätzen dutzende Bands und Einzelmusiker ihr musikalisches Können zum Besten geben. Bis vor zwei Jahren hat es mich nie interessiert, war ich von dem Namen doch ein bisschen abgeschreckt. "Bardentreffen". Ich hatte dann immer so ein komisches Bild im Kopf von bärtigen Männern mit ihren Klampfen, die die Innenstadt mit ihrer mehr oder weniger schrägen Sangeskunst bejaulen und daran Schuld sind, dass es am nächsten Tag zu regnen anfängt (gut, möglicherweise habe ich als Kind ein bisschen zu viel Asterixheftln gelesen).
Vorletztes Jahr bin ich allerdings zufällig mal hineingestolpert in das Bardentreffen, als gerade die Band Gankino Circus (http://www.gankinocircus.de/) gespielt hat und ich das so schräg, genial und wirklich super fand, dass das bärtige- Männer- mit- ihren -Klampfen-Klischee hinfällig war. Coole Sache das und wirklich mal einen Ausflug wert. Was mir aufgefallen ist: letztes Jahr war da so ein Metalbürschen, so ein Bub, der langhaarig und wild sein Schlagzeug bearbeitend echt einen riesen Begeisterungssturm bei den Zuhörenden ausgelöst hat, völlig zurecht, der Knirps war echt eine Schau. Gut, bis auf die Tatsache, dass ihm seine Mama dann irgendwann ein Pausenbrot gebracht hat, was jetzt nicht ganz so Heavy Metallig daherkam, aber er war ja noch jung. Und diese Erfolgsstory kindlichen Krachmacherfolgs hat wohl die fränkischen Eltern auf den Plan gerufen, denn dieses Jahr war das Bardentreffen voll von Kindern, die mehr oder weniger lustlos vor sich hininstrumentiert hatten, im Hintergrund die stolzen Eltern. Das hätte ich nie als Kind mit mir machen lassen! Aber das stand auch nie wirklich zur Debatte, da ich ausser Arschgeige und Furztrommel eh kein Instrument spielen kann. So weit so gut, Mission Tanzen, aber leider waren diesmal so gut wie keine Swingbands anwesend. Schade, schade. Aber dafür habe ich auf dem Rückweg noch was gesehen bzw. gehört, was mich echt entsetzt hat. Hu Ha!
Ich habe gerade eine Band gehört, die "All I have to do is dream" von den Everly Brothers gespielt hat. Ich liebe diese Schnulze und Stimmen der beiden Sänger haben so gut harmoniert, dass es echt ein Genuß war, zuzuhören. Bis...ja bis: plötzlich mitten im Lied eine Wachtel vom Typ typisch deutsche Mittfünfzigerin ( ich weiss nicht, warum die hiesigen Damen es in vielen Fällen nicht hinbekommen, einen modischen Eigengeschmack zu entwickeln. Immer dasselbe Muster: Jeans, schnödes Oberteil, wenns fesch sein soll ein Halstuch und wenn man mal so richtig aus der Masse der anderen Wachteln herausstechen will, färbt man sich eine kecke Ponyträhne in den Herrenhaarschnitt, die ganz Ausgeflippten wählen auch schon mal Lila oder Pink) aus dem Publikum zu den Jungs gestürzt kam, sich mit ans Mikrofon gestellt hat und das ganze Lied mitgegrölt und somit echt kaputt gesungen hat. Boah was erlauben???? Ne, geht gar nicht, das ist doch, wie wenn Du plötzlich zu einem Maler, der gerade ein Bild malt, hingehst, Dir einen Pinsel schnappst und anfängst, in seinem Bild herumzufurwerken oder der Skulptur eines Bildhauers eine zweite Nase hinzufügst.
Das fand ich echt kacke und die beiden Bandfuzzis haben ihr nicht einmal einen Platzverweis erteilt. Also ich als Musiker hätte ihre Jeans auf der Rückseite bei den Gesäßtaschen mit einem Fußabdruck dekoriert. Das schöne Lied!!
Und wisst Ihr, was mir noch aufgefallen ist? Ich kann es nicht leiden, wenn jemand vor mir herläuft. Kennt Ihr das? Das ist, wie wenn ein Transporter vor Dir herfährt. Du siehst nichts und es nervt Dich einfach unheimlich. Dann ist mir wieder eingefallen, dass während meiner Ponymädchenzeit manche Pferde dieses Syndrom ebenfalls aufgewiesen haben. Diese wiederum haben nicht lange herumgefackelt und auch nicht grummelig überholt, nein, sie haben den Vordermann bzw. das Vorderpferd einfach in den Arsch gebissen. Ein schlauer Trick, wirklich! Aber womöglich jetzt nicht so die Primärlösung im Reich der Zweibeiner, obwohl ein Versuch sicherlich eine gewisse Situationskomik hätte. ;)
Und ich habe wieder was gesehen, über das ich schon vor Schweden schreiben wollte.
Aber he, das mach ich jetzt in einem Extraeintrag, denn ich denke, sonst wird es hier zu lang. Also, see you gleich im nächsten Eintrag.
Euer Fräulein Musikantenstadel, das manchen Vordermännern gerne mal in den Hintern beissen würde
gestern habe ich mich nach der langen Langeweiletee-und Auskurierzeit wieder unter die Menschheit gewagt, um mit den hiesigen Swingkids das Bardentreffen nach etwas Tanzbarem abzugrasen. Kennt Ihr das Bardentreffen? Das ist ein jährlich stattfindendes Veranstaltungswochenende, an dem in der gesamten Innenstadt an mehreren offiziellen und an noch mehreren inoffiziellen Plätzen dutzende Bands und Einzelmusiker ihr musikalisches Können zum Besten geben. Bis vor zwei Jahren hat es mich nie interessiert, war ich von dem Namen doch ein bisschen abgeschreckt. "Bardentreffen". Ich hatte dann immer so ein komisches Bild im Kopf von bärtigen Männern mit ihren Klampfen, die die Innenstadt mit ihrer mehr oder weniger schrägen Sangeskunst bejaulen und daran Schuld sind, dass es am nächsten Tag zu regnen anfängt (gut, möglicherweise habe ich als Kind ein bisschen zu viel Asterixheftln gelesen).
Vorletztes Jahr bin ich allerdings zufällig mal hineingestolpert in das Bardentreffen, als gerade die Band Gankino Circus (http://www.gankinocircus.de/) gespielt hat und ich das so schräg, genial und wirklich super fand, dass das bärtige- Männer- mit- ihren -Klampfen-Klischee hinfällig war. Coole Sache das und wirklich mal einen Ausflug wert. Was mir aufgefallen ist: letztes Jahr war da so ein Metalbürschen, so ein Bub, der langhaarig und wild sein Schlagzeug bearbeitend echt einen riesen Begeisterungssturm bei den Zuhörenden ausgelöst hat, völlig zurecht, der Knirps war echt eine Schau. Gut, bis auf die Tatsache, dass ihm seine Mama dann irgendwann ein Pausenbrot gebracht hat, was jetzt nicht ganz so Heavy Metallig daherkam, aber er war ja noch jung. Und diese Erfolgsstory kindlichen Krachmacherfolgs hat wohl die fränkischen Eltern auf den Plan gerufen, denn dieses Jahr war das Bardentreffen voll von Kindern, die mehr oder weniger lustlos vor sich hininstrumentiert hatten, im Hintergrund die stolzen Eltern. Das hätte ich nie als Kind mit mir machen lassen! Aber das stand auch nie wirklich zur Debatte, da ich ausser Arschgeige und Furztrommel eh kein Instrument spielen kann. So weit so gut, Mission Tanzen, aber leider waren diesmal so gut wie keine Swingbands anwesend. Schade, schade. Aber dafür habe ich auf dem Rückweg noch was gesehen bzw. gehört, was mich echt entsetzt hat. Hu Ha!
Ich habe gerade eine Band gehört, die "All I have to do is dream" von den Everly Brothers gespielt hat. Ich liebe diese Schnulze und Stimmen der beiden Sänger haben so gut harmoniert, dass es echt ein Genuß war, zuzuhören. Bis...ja bis: plötzlich mitten im Lied eine Wachtel vom Typ typisch deutsche Mittfünfzigerin ( ich weiss nicht, warum die hiesigen Damen es in vielen Fällen nicht hinbekommen, einen modischen Eigengeschmack zu entwickeln. Immer dasselbe Muster: Jeans, schnödes Oberteil, wenns fesch sein soll ein Halstuch und wenn man mal so richtig aus der Masse der anderen Wachteln herausstechen will, färbt man sich eine kecke Ponyträhne in den Herrenhaarschnitt, die ganz Ausgeflippten wählen auch schon mal Lila oder Pink) aus dem Publikum zu den Jungs gestürzt kam, sich mit ans Mikrofon gestellt hat und das ganze Lied mitgegrölt und somit echt kaputt gesungen hat. Boah was erlauben???? Ne, geht gar nicht, das ist doch, wie wenn Du plötzlich zu einem Maler, der gerade ein Bild malt, hingehst, Dir einen Pinsel schnappst und anfängst, in seinem Bild herumzufurwerken oder der Skulptur eines Bildhauers eine zweite Nase hinzufügst.
Das fand ich echt kacke und die beiden Bandfuzzis haben ihr nicht einmal einen Platzverweis erteilt. Also ich als Musiker hätte ihre Jeans auf der Rückseite bei den Gesäßtaschen mit einem Fußabdruck dekoriert. Das schöne Lied!!
Und wisst Ihr, was mir noch aufgefallen ist? Ich kann es nicht leiden, wenn jemand vor mir herläuft. Kennt Ihr das? Das ist, wie wenn ein Transporter vor Dir herfährt. Du siehst nichts und es nervt Dich einfach unheimlich. Dann ist mir wieder eingefallen, dass während meiner Ponymädchenzeit manche Pferde dieses Syndrom ebenfalls aufgewiesen haben. Diese wiederum haben nicht lange herumgefackelt und auch nicht grummelig überholt, nein, sie haben den Vordermann bzw. das Vorderpferd einfach in den Arsch gebissen. Ein schlauer Trick, wirklich! Aber womöglich jetzt nicht so die Primärlösung im Reich der Zweibeiner, obwohl ein Versuch sicherlich eine gewisse Situationskomik hätte. ;)
Und ich habe wieder was gesehen, über das ich schon vor Schweden schreiben wollte.
Aber he, das mach ich jetzt in einem Extraeintrag, denn ich denke, sonst wird es hier zu lang. Also, see you gleich im nächsten Eintrag.
Euer Fräulein Musikantenstadel, das manchen Vordermännern gerne mal in den Hintern beissen würde
Mittwoch, 25. Juli 2012
Jetzt hier mal Luft machen!
Wenn es sonst schon nicht so recht klappen mag. Ich hab die Schnauze voll, liebe Lesers!!! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Erkältungssommer aus Sicht des Frollein Eve. Es ging ja ganz harmlos los, irgendwann, Ende Juni. Der Hals kratzt. Püh, mir doch wurscht, kratz ich halt zurück! Was wiederum das Halskratzen gar nicht gekratzt hat. Es ist geblieben, hat aber noch seinen Kumpel, den Schnupfen eingeladen, nur ein Schwein kratzt allein. Der Husten hatte noch keinen Bock, hat aber schon mal den zähen Schleim vorgeschickt, Ihr wisst schon, ich will Euch ja jetzt nicht mit Details ekeln, aber Ihr kennt es bestimmt, das fiese Zeug, das sich an Deinen Rachen pappt und wie eine Oblate erstmal klebenbleibt, von der Größe her eine gefühlte Karlsbader Oblate, nur so ganz ohne Zimt und Zucker. :(
Klar dass die siamesischen Zwillinge, Kopf-und Gliederschmerzen, nicht lange auf sich warten lassen. Wo sind eigentlich die gruseligen Ratiopharm-Zwillinge, wenn man sie mal braucht??? Ja, und so vegetiert man ein paar Tage dahin, auf seiner Couch, die Teetasse schon an der Hand festgewachsen.
Wenn man nach einer Woche dann sein zerzaustes Haupt aus den Tempobergen heraussteckt, die man um sich herumkreiert hat, sollte die Welt eigentlich wieder in Ordnung sein. War sie ja auch die letzten Jahre immer. Aber dieses Jahr hatte ich es wohl mit einer Sumoerkältung zu tun, die mich gleich beim Verlassen der Haustüre wieder niedergerungen hat. Also selbes Spiel wieder von vorn. Ich habs ja schon auf die gute alte Psychosomatik geschoben, hätte ich doch einen prima Vorwand gehabt, nicht mit nach Schweden fliegen zu müssen, ihr wisst ja, dass ich anfangs ein wenig skeptisch war. Das war wohl echt das sogenannte "Reisefieber", auch wenn mir zwei Wochen ein bisschen übertrieben scheinen. Dann war ich mal wieder fünf Tage fit, bis mich die Herräng-Flu angebaggert hat. Der erste Annäherungsversuch war ein Kratzen im Hals, das ich noch mit einem "Ach-was"-Handgewedel weggewischt habe. Dann kam der Rotz. Blöd. Wenn man mit seiner Nase um die Wette laufen muss ist das kein Vergnügen und hey Nase, ich hab eine Ehrenurkunde im Sport!! Don´t mess with Frollein Eve! Wiederum ein erfolgloses Unterfangen, seiner Nase mit Drohgebärden zu kommen, sie ist einfach weitergelaufen. Und ihr könnt Euch doch noch an den Pappoblatenschleim erinnern? Jetzt, endlich, sein Auftritt. Kommentiert von bellendem Gehuste der Lungenflügel. Prima! Dann wurde es aber kurzfristig besser, Mr. Blood und ich hatten wieder Anderes zu tun, als uns gegenseitig die Taschentücher zu reichen und den anderen mit wildem Gehuste um den Schlaf zu bringen. Bis...ja, bis am Sonntag der Hals wieder anfing, mir gehörig auf die Nerven zu gehen, und wer jetzt glaubt, dass mich das weder kratzt noch juckt, liegt leider falsch. Dafür pappt die Oblate wieder, die Lungen versuchen aber nach wie vor Feind Schleim aus ihrem Reich zu befördern, der Nase wirds zu blöd, sie macht einfach dicht und ich, ich sitz mittendrin und werd langsam echt narrisch!
Klar war ich beim Arzt, 2x bei zwei verschiedenen (ich muss zur Verteidigung der guten unter den Weisskitteln sagen, dass meine Haus-und Hofärztin im Urlaub war) und frage mich langsam echt, wofür ich immer fröhlich die 10 Euro Eintritt bezahle. Der Star im weissen Kittel liess in beiden Fällen stundenlang auf sich warten, nur um Dir dann ein schnelles Autogramm auf die Antibiotikakarte zu zaubern. Sehr originell! Dafür hab ich sie angebellt, alle beide, mit meinem furchterregensten Husten.
Und nu sitze ich hier. In der linken Hand eine Teetasse, die rechte auf der Tastatur, huste und schneuze wahlweise vor mich hin, wenn ich nicht gerade wieder auf die Toilette muss, um Platz für neuen Tee zu schaffen. Oh! Und jammern! Jetzt! Hier! Mann! Damit Ihr mal wisst, was ich bis auf die paar Urlaubstage für einen verrotzten, öden Sommer mit Erkältungstee statt Strandcocktail habe. So, und jetzt wisst Ihrs.
Ich geh jetzt, neuen Tee kochen, was auch sonst,
Euer rotziges Frollein, das in Zukunft die 10 Euro- Gebühr lieber in einen lustigen Film investiert, Lachen ist ja bekanntlich gesund, grummel.
Klar dass die siamesischen Zwillinge, Kopf-und Gliederschmerzen, nicht lange auf sich warten lassen. Wo sind eigentlich die gruseligen Ratiopharm-Zwillinge, wenn man sie mal braucht??? Ja, und so vegetiert man ein paar Tage dahin, auf seiner Couch, die Teetasse schon an der Hand festgewachsen.
Wenn man nach einer Woche dann sein zerzaustes Haupt aus den Tempobergen heraussteckt, die man um sich herumkreiert hat, sollte die Welt eigentlich wieder in Ordnung sein. War sie ja auch die letzten Jahre immer. Aber dieses Jahr hatte ich es wohl mit einer Sumoerkältung zu tun, die mich gleich beim Verlassen der Haustüre wieder niedergerungen hat. Also selbes Spiel wieder von vorn. Ich habs ja schon auf die gute alte Psychosomatik geschoben, hätte ich doch einen prima Vorwand gehabt, nicht mit nach Schweden fliegen zu müssen, ihr wisst ja, dass ich anfangs ein wenig skeptisch war. Das war wohl echt das sogenannte "Reisefieber", auch wenn mir zwei Wochen ein bisschen übertrieben scheinen. Dann war ich mal wieder fünf Tage fit, bis mich die Herräng-Flu angebaggert hat. Der erste Annäherungsversuch war ein Kratzen im Hals, das ich noch mit einem "Ach-was"-Handgewedel weggewischt habe. Dann kam der Rotz. Blöd. Wenn man mit seiner Nase um die Wette laufen muss ist das kein Vergnügen und hey Nase, ich hab eine Ehrenurkunde im Sport!! Don´t mess with Frollein Eve! Wiederum ein erfolgloses Unterfangen, seiner Nase mit Drohgebärden zu kommen, sie ist einfach weitergelaufen. Und ihr könnt Euch doch noch an den Pappoblatenschleim erinnern? Jetzt, endlich, sein Auftritt. Kommentiert von bellendem Gehuste der Lungenflügel. Prima! Dann wurde es aber kurzfristig besser, Mr. Blood und ich hatten wieder Anderes zu tun, als uns gegenseitig die Taschentücher zu reichen und den anderen mit wildem Gehuste um den Schlaf zu bringen. Bis...ja, bis am Sonntag der Hals wieder anfing, mir gehörig auf die Nerven zu gehen, und wer jetzt glaubt, dass mich das weder kratzt noch juckt, liegt leider falsch. Dafür pappt die Oblate wieder, die Lungen versuchen aber nach wie vor Feind Schleim aus ihrem Reich zu befördern, der Nase wirds zu blöd, sie macht einfach dicht und ich, ich sitz mittendrin und werd langsam echt narrisch!
Klar war ich beim Arzt, 2x bei zwei verschiedenen (ich muss zur Verteidigung der guten unter den Weisskitteln sagen, dass meine Haus-und Hofärztin im Urlaub war) und frage mich langsam echt, wofür ich immer fröhlich die 10 Euro Eintritt bezahle. Der Star im weissen Kittel liess in beiden Fällen stundenlang auf sich warten, nur um Dir dann ein schnelles Autogramm auf die Antibiotikakarte zu zaubern. Sehr originell! Dafür hab ich sie angebellt, alle beide, mit meinem furchterregensten Husten.
Und nu sitze ich hier. In der linken Hand eine Teetasse, die rechte auf der Tastatur, huste und schneuze wahlweise vor mich hin, wenn ich nicht gerade wieder auf die Toilette muss, um Platz für neuen Tee zu schaffen. Oh! Und jammern! Jetzt! Hier! Mann! Damit Ihr mal wisst, was ich bis auf die paar Urlaubstage für einen verrotzten, öden Sommer mit Erkältungstee statt Strandcocktail habe. So, und jetzt wisst Ihrs.
Ich geh jetzt, neuen Tee kochen, was auch sonst,
Euer rotziges Frollein, das in Zukunft die 10 Euro- Gebühr lieber in einen lustigen Film investiert, Lachen ist ja bekanntlich gesund, grummel.
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